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Deae 3/06.10.2013: Nächste Woche ist Frankfurter Buchmesse. Ihr findet mich am Freitag und Samstag bei Epsilon am Stand 3.0 J 16 oder im Comic-Zentrum. Allen, die kommen, zeichne ich gerne etwas in ihr Album. Also vielleicht bis bald in Frankfurt.

Und jetzt hab ich auch ein Exemplar der aktuellen Ausgabe von Comix. Darin gibt es acht Seiten von Deae ex machina 3 in der Erstveröffentlichung, von denen zwei (mal was Anderes) nicht für die Veröffentlichung im Album gedacht sind. Dafür wird es dort wieder so eine seltsame Intro-Seite geben wie in den ersten beiden Alben, die nicht in der Comix-Version vorkommt (hihi). Heute im Blog auch ein Blick auf die fünfte Seite des 19. Kapitels. Das muss jetzt bald abgeschlossen werden, weil es ja schon am Kiosk liegt. Auf der Messe in FfM wird Comix natürlich nicht fehlen.
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Deae 3/04.10.2013: So, Abonnenten berichten, dass die Ausgabe 09/2013 des Magazins Comix bereits erschienen ist. Aber leider habe ich noch kein Exemplar vorliegen. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, ist Kapitel 19 von Deae ex machina also beriets veröffentlicht. Aber kein Grund, das Making of zu vernachlässigen. Heute mit Seite 4, die eine etwas freiere Interpretation der Ragnarök einleitet und somit direkt zum (bereits bekannten) ewigen Zerwürfnis der drei netten Schicksalsschwestern führt. Gespoilert wird hier natürlich nix, aber am Ende ist es der Feuerriese Surtr, der die Nornen für die nächsten Jahrtausende auf den Boden der Tatsachen zurück holt.

Wenn ihr die Tumbnails anklickt, seht ihr im dritten Bild den DIN A3-Bogen und wie viel Platz da noch drumrum ist. Die eigentliche Zeichnung ist nur ein paar cm größer als A4. Seit Dédé 4 zeichne ich wieder auf einem ordinären Zeichenbrett, dass ich aufm Schreibtisch schräg stellen kann. In Dédé 3 gab es zu viele Zeichnungen, denen ein geübtes Auge ansieht, dass sie leicht verzerrt sind (merkt man vor allem bei Autos). Das lag daran, dass der Bogen ganz normal auf dem Schreitisch lag, was aber bei der Größe zu flach ist und entsprechend für Verzerrungen in den oberen Panels sorgt. Aber jetzt wird alles gut. Nur nicht für Urd, Skuld und Verdandi, die gerade die (bislang) herbeste Niederlage ihres unsterblichen Lebens einstecken müssen. Kann aber noch dicker kommen. Lest einfach selbst nach in der aktuellen Ausgabe von Comix. Bis bald.


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Deae 3/27.09.2013: Heute zuerst eine Studie zu Odin, die sich im Nachhinein als ziemlich überflüssig erwiesen hat. Im ersten Bild sieht man noch einen keltischen Schild, den hab ich im Comic durch einen massiven Rundschild ersetzt. Das Ende der Asen spielt natürlich auf einer Fantasy-Ebene ohne Zeitangabe, da kann man als Zeichner eigentlich machen, was man will. Aber ich wollte einen archaischen Look, sozusagen das Gegenteil der Thor-Verfilmung. Deswegen ist die ganze Schlacht auf dem Wigridfeld auch in klebrigen Schlammfarben gehalten. Da ich nirgendwo einen ernsthaften Hinweis darauf gefunden habe, welches Auge Odin gegen einen Schluck aus Mimirs Brunnen verpfändet hat (er hätte es also zurückgekriegt, wenn Fenrir ihn nicht verspeist hätte), hab ich das linke gewählt. Bild 3 und 4 stammen dann von Seite 3 des Comics. Da das 19. Kapitel nur ein halbes Dutzend Seiten hat, geht es zügig weiter mit dem Abgang der großen Helden. Das dritte Album von Deae ex machina heißt übrigens „Der Atem der Jormungand“. Bis bald.
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Deae 3/22.09.2013: Hier also die Neufassung von Seite 2 des 19. Kapitels. Das Panel mit den drei Nornen hab ich von der verschenkten Seite übernommen. Weil es etwas kleiner ist, musste ich es aber komplett neu anlegen. Besonders schwierig war das Panel unten rechts, in dem Vidar dem Fenriswolf ins Maul schaut. Ich hab das Ganze drei mal hin- und hergezeichnet, damit die berühmte Szene irgendwie in eine einzige Zeichnung passt.

Vidar war übrigens, genau wie Thor, einer der Söhne Odins und zeichnete sich durch Schweigsamkeit (das war einfach darzustellen) sowie durch einen besonderen Schuh, in anderen Fassungen besondere Stiefel aus. Deshalb macht er unten links auch so einen akrobatischen Satz übers Kampfgeschehen hinweg. Die Arbeit an diesem Kapitel hat am meisten Spaß gemacht, weil die nordische Mythologie einfach herrlich fantastisch ist. Bald mehr und nicht vergessen, heute wählen zu gehen (ich war schon, direkt nach’m Laufen).


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Deae3/17.09.2013: Und weiter in der falschen Reihenfolge. Die Bilder 1 und 2 zeigen die erste Seite, die ich von Deae 3 gezeichnet habe. Dabei hab ich ich mich wieder an das kleine Zeichenformat gewöhnt und danach neue Farbpaletten ausprobiert. Und anschließend hab ich etwas gemacht, was ich sonst nie tue: Ich hab die Seite verschenkt an einen treuen Leser, der mir auch mit tiefenhistorischen Einblicken hilft. Kurz: Diese Seite erscheint nicht in Deae 3.

Dafür aber die nächste. Bild 3 zeigt wieder den Entwurf in der Kladde (so geht kein Entwurf verloren (oder eben alle auf einmal)) und auf Bild 4 ist die Vorzeichnung zu sehen. Auf der ersten Seite hatte sich ja schon angedeutet, wann (nirgendwann) und wo (auf dem Wigridfeld) diese Szene spielt. Odin ist gerade gegessen und Vidar muss ihn rächen. Lang, lang ist’s her. Bis bald.


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Deae 3/13.09.2013: Zur komplett fraktalisierten Dramaturgie voller Zeitsprünge von Deae ex machina passt, dass jetzt zuerst das Scribble kommt, also der Seitenentwurf. Der hat etwa Postkartengröße und wird mit nem Füller angelegt, sodass ich nicht radieren kann, aber auch keine Zeit mit Korrekturen verliere (Bild 1). Der Entwurf wird dann mit der allseits bewährten Methode Pi x Daumen auf A3 übertragen.

Bild 2 zeigt die fertige Tusche, öh, bei der allerdings nur Tinte benutzt wird. Dann eine Zwischenphase aus der digitalen Kolorierung und zuletzt das Endergebnis. Beim Kolorieren verwende ich ausschließlich monochrome Flächen, so wie gaaanz früher, als die Farben noch mit Rasterfolien angelegt wurden. Allerdings benutze ich wesentlich mehr Farbnuancen. Zeige ich euch auch mal in der Übersicht.


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Deae 3/12.09.2013: Hallo, ich bin Erik und hier und heute startet der Atelier-Blog zur Entstehung des dritten Albums des Comics Deae ex machina. Wenn ihr auf die Thumbs klickt, wisst ihr gleich, worum es hier geht. Und wenn ihr noch nie von den grausamen Schicksalsschwestern gehört habt, könnt ihr euch gerne hier bei Wikipedia über sie informieren.

Die Kurzform kann ich aber auch gerne selbst übernehmen: Deae ex machina (die Göttinnen aus der Maschine) ist eine Zeitreise-Fantasy vor historischen Hintergründen, von der bereits 170 Seiten erschienen sind. Zuerst im Web, dann im Magazin Comix und zuletzt in Form von zwei schönen Hardcover-Alben bei Espilon (Leseproben gibt’s hier). Gerade entsteht Band 3 und alles, was dazu gehört, könnt ihr hier mitverfolgen. Die fertigen Kapitel werden sukzessive in Magazin Comix veröffentlicht, und das bereits ab der Ausgabe 9/2013.

Also am Besten gleich zur ersten Seite des 19. Kapitels (wenn ihr euer Browser-Fenster möglichst in die Höhe zieht, wird der Viewer übrigens größer). Ich zeichne analog auf A3, erst kommt die grobe Vorskizze (Bild 1), dann die detaillierte Zeichnug mit einem weicheren Bleistift (Bild 2 & 3) und dann die Tusche. Mehr darüber beim nächsten Beitrag. Die dargestellte Szene spielt laut der Caption übrigens am „letzten Tag der ersten Zeitrechnung“ – typisch Deae ex machina.

 


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